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Dienstag, 18. April 2017

Deutscher Branchenverband lehnt Listung von Pennisetum und Gunnera als invasive Arten ab

Pennisetum setaceum auf der kanarischen Insel La Palma. Bild: Frank Vincent (CC BY-SA 3.0)
 
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Die EU-Liste über invasive, gebietsfremde Arten wird überarbeitet. Ende März schickte die Europäische Kommissionen ihren Entwurf des Updates in die Vernehmlassung. Der deutschen Zentralverband Gartenbau (ZVG) hat sich an der Konsultation beteiligt. Er lehnt insbesondere eine zukünftige Listung der für den gärtnerischen Fachhandel bedeutenden Arten Pennisetum setaceum sowie Gunnera tinctoria ab.

 

Eine invasive Verbreitung von Pennisetum setaceum sei nur in Gebieten Spaniens, der balearischen und kanarischen Inseln zu befürchten, schreibt der ZVG. Eine unionsweite Invasion bzw. die Verdrängung anderer Artenkönne ausgeschlossen werden, weil die Art im Grossteil des Unionsgebiets nicht winterhart ist. Zudem würden Hybriden von Pennisetum setaceum gehandelt, bei denen es sich um sterile Züchtungen handelt. 

Auch eine Listung von Gunnera tinctoria lehnt der ZVG abgelehnt. Die Art entspreche nicht den Kriterien wie sie in der Verordnung 1143/2014 für invasive Arten mit unionweiter Bedeutung gelistet sind. Es werde nur von einem moderaten Risiko ausgegangen, und dies auch nur für Gebiete wie Grossbritannien, Irland und allenfalls dem Nordwesten der Iberischen Halbinsel. Gunnera tinctoria sei ebenfalls nicht winterhart, weshalb eine Invasion bzw. Verdrängung anderer Arten ausgeschlossen werden könne. 

crs
 

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